Prof. Dr. med. Oliver Rühmann |
Dr. med. Thomas Berndt |
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Hildesheimer Straße 158 30880 Laatzen Sekretariat Frau Pistoll Telefon : 0511 82082300 |
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Ein überregional führender Orthopäde verstärkt und erweitert das
Leistungsspektrum des Klinikum Agnes
Karll
Laatzen. Mit der Berufung von Prof. Dr. med.
Oliver Rühmann,
der zum 14. Mai 2007 von der Orthopädischen Klinik der Medizinischen Hochschule
(MHH) im Annastift als neuer Chefarzt nach Laatzen wechselt, gewinnt das AKK
ausgewiesene wissenschaftliche und klinische Fachkompetenz. Zu Rühmanns
Schwerpunkten zählt zum Beispiel die Therapie bei Lähmungen des Nervengeflechts
im Arm ("Arm-Plexus-Lähmung"), die etwa als Folge von schweren Motorradunfällen
auftreten können. Rühmann ist zudem anerkannter Experte im Bereich
Hüftgelenkspiegelungen (Arthroskopie), bei der Behandlung von chronischen Knie-
und Schultergelenkschäden sowie in der Sportorthopädie. Rühmanns Wechsel ins AKK
erweitert auch die vorhandenen Weiterbildungsermächtigungen in der
chirurgisch-orthopädischen Ärzteausbildung im Klinikum Agnes
Karll
Laatzen.
Rühmann tritt die Nachfolge von Dr. Michael Rojczyk an, der als Chefarzt der Laatzener Unfall- und Wiederherstellungschirurgie altersbedingt ausscheidet. Gemeinsam mit dem chirurgischen Oberarzt des Klinikums Agnes Karll Laatzen, Dr. med. Thomas Berndt, der zum 1. Mai 2007 die Position des Leitenden Arztes übernimmt, wird Rühmann die bisherige Klinikabteilung mit einer neuen Struktur zur Klinik für Orthopädie/Unfallchirurgie und Sportmedizin ausbauen. Der bisherige Schwerpunkt Schulterchirurgie, bei dem das AKK schon jetzt "Marktführer" in der Region ist, kann mit der neuen Struktur weiter wachsen. "Wir setzen auf erreichte Erfolge und bewährte Mitarbeiter und erweitern gleichzeitig unsere Leistungsfähigkeit und unser Spektrum", betont die Geschäftsführung der Klinikum Region Hannover GmbH.
Mit dem 46-jährigen Chirurgen Dr. Berndt hat der neue Chefarzt einen Leitenden Arzt an seiner Seite, der mit rund 6000 ausgeführten Operationen (davon allein 2000 Eingriffe im Bereich der Schulter) ein weit überdurchschnittlich erfahrender Praktiker ist. Berndt (verheiratet, drei Kinder) ist gebürtiger Soltauer und seit 1990 als Facharzt im AKK beschäftigt.
Die wichtigste Aufgabe der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie ist die Behandlung und Wiederherstellung unfallverletzter Patienten. Dabei kommen alle im Haus vorhandenen modernen Untersuchungsverfahren (Ultraschall, Computertomographie, Kernspintomographie) zum Einsatz. Zur Behandlung von Knochenbrüchen setzen wir alle modernen Implantate und Osteosyntheseverfahren ein.
Neben den Unfallverletzen, die uns üblicherweise als Notfälle erreichen, steht unsere unfallchirurgische Sprechstunde für Patienten zur Verfügung, die unter degenerativen Erkrankungen der Gelenke und des Bewegungsapparates oder an älteren Verletzungen leiden. Neben den seit Jahren weit verbreiteten arthroskopischen Eingriffen am Kniegelenk (Meniskusoperationen, Kreuzbandplastiken usw.) haben wir bereits 1988 das Schultergelenk für arthroskopische Operationen entdeckt, zu einer Zeit, als dies hierzulande noch sehr wenig verbreitet war. Durch den frühen und erfolgreichen Einsatz hat sich die Schulterchirurgie zu einem herausragenden Schwerpunkt dieser Abteilung entwickelt. Im letzten Jahr haben wir 450 Operationen am Schultergelenk durchgeführt. Etwa 2/3 davon konnten rein arthroskopisch durchgeführt werden. Bei etwa 1/3 war nach der diagnostischer Athroskopie eine Operation durch einen offenen Hautschnitt notwendig.
Bei etwa 200 Patienten war in den letzen Jahren die Implantation einer Hüft-, Knie- oder Schulterprothese notwendig. Um Patienten mit Schultererkrankungen möglichst umfassend versorgen zu können, begannen wir 1994 auch mit der Implantation von Schulterprothesen. In den letzen Jahren wurden jeweils 25 solcher Prothesen pro Jahr eingesetzt. Dem hierzulande zur Zeit gerade einsetzenden Trend zu mehr Schulterendoprothetik sind wir somit um einige Jahre voraus. Durch enge Kooperation mit dem Sportmedizinischen Zentrum im Hause sorgen wir auch dafür, dass im Rahmen der gesamten sportmedizinischen Betreuung der niedersächsischen Kaderathleten Sportverletzungen schnell diagnostiziert und behandelt werden.
Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der
Unfallchirurgie des AKK.
www.akk-unfallchirurgie.de