Chefarzt Dr. Kaukemüller
Anästhesie und operative Intensivmedizin
» Chefarzt Dr. Jürgen Kaukemüller
Hildesheimer Straße 158
30880 Laatzen
Sekretariat Frau Benecke:
Telefon : 0511 82 08 27 00
Menschen und Technik!
Die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin ist zuständig für die Vorbereitung und Durchführung von Narkosen für alle operativen Eingriffe und für invasive diagnostische Maßnahmen. Darüber hinaus sorgt sie für die postoperative Überwachung im Aufwachraum und ist verantwortlich für die Betreuung von Patienten, die nach ausgedehnten Operationen oder schweren Unfällen einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die postoperative Schmerztherapie, vor allem nach großen bauch- oder knochenchirurgischen Eingriffen. Das Team der Klinik setzt sich neben dem Chefarzt aus 2 Oberärzten, 9 Assistenzärzten und 21 PfIegekräften zusammen und steht rund um die Uhr unseren Patienten zur Verfügung. Wir bieten im AKK die gesamte Palette der etablierten Methoden der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) und Regionalanästhesie (Teilnarkose) an. In Abhängigkeit von der geplanten Operation und bestehenden Begleiterkrankungen wird im präoperativen Aufklärungsgespräch gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten die geeignete Narkosetechnik ausgewählt. Ein besonderes Anliegen sind für uns Sicherheit und Wohlbefinden unserer Patienten. Wir benutzen grundsätzlich gut steuerbare, moderne Narkosemedikamente und bieten bei allen Allgemeinanästhesien die Überwachung der Narkosetiefe mit Hilfe der Hirnstromüberwachung (EEG) an. Damit können wir individuelle Dosierungen garantieren und Nebenwirkungen einer Narkose vermeiden. Diese Technik steht in Form des Überwachungsmonitors „Narcotrend" zur Verfügung, der als Projekt „Narkosen nach Maß“ im Rahmen der EXPO 2000 vom Niedersächsischen Sozialministerium gefördert wurde. Das AKK ist deshalb besonders stolz darauf, Partnerklinik dieses Projektes zu sein. Bei Operationen an Hüft- und Kniegelenken sowie großen Gefäßoperationen, die mit Blutverlusten einhergehen können, wird im AKK ein sogenannter Cellsaver eingesetzt. Mit Hilfe dieses Gerätes wird das verlorene Blut gesammelt, gewaschen und aufbereitet. Durch die Rückgabe des patienteneigenen Blutes kann die Zahl geplanter Eingriffe, die eine Fremdblutübertragung notwendig machen, minimiert werden. Nach Vollnarkosen werden unsere Patienten im Aufwachraum betreut, der mit seinen 6 Bettplätzen ein sicheres und stressfreies Erwachen ermöglicht. Für eine länger dauernde Behandlung nach speziellen Eingriffen oder bei bestimmten Krankheitsbildern steht die modern ausgestattete operative Intensivstation mit 6 Behandlungsplätzen zur Verfügung. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die postoperative Schmerzbehandlung, bei der nach ausgedehnten Operationen diverse Techniken individuell angepasst zur Anwendung kommen. Neben der üblichen Schmerztherapie mittels intravenöser, intramuskulärer und subkutaner Injektion oder der Gabe von Tabletten, Tropfen und Suppositorien wird im AKK die patientenkontrollierte Schmerzbehandlung angeboten, bei der sich die Patienten mit Hilfe einer Spritzenpumpe selbständig bei Bedarf intravenöse Schmerzmittel anfordern können. Darüber hinaus benutzen wir Kathetertechniken, mit Hilfe derer je nach Operationslokalisation (Schulter, Hüfte, Knie, Bauch) eine kontinuierliche postoperative Schmerztherapie mit örtlichen Betäubungsmitteln möglich ist. Gleichrangig neben dem hohen technischen Standard steht für uns die menschliche Zuwendung, die zur Genesung ebenso wichtig ist wie moderne Medizintechnik.